Hendrik Lasch 28.09.2011 / Inland

Revisionisten auf dem Rittergut

Der rechte Verein »Gedächtnisstätte« kauft Immobilie in Thüringen

Der Verein »Gedächtnisstätte«, der eine Erinnerungsstätte nur für deutsche Kriegsopfer plant und Holocaustleugner anzieht, hat ein neues Domizil – gekauft vom Freistaat Thüringen.

Das thüringische Guthmannshausen verfügt bisher über eine überschaubare Anzahl an Attraktionen. Die »Pfefferminzbahn« hat in dem 800 Einwohner zählenden Dorf im Kreis Sömmerda zwar eine Haltestelle; für Reisende gab es aber wenig Anlass, auch auszusteigen. Das könnte sich für eine bestimmte Klientel nun allerdings ändern: Für Rechtsextreme, Holocaustleugner und Geschichtsrevisionisten droht Guthmannshausen zur erstklassigen Adresse zu werden. Grund dafür ist, dass der Verein »Gedächtnisstätte« nach Angaben des »Vlothoer Anzeigers« das frühere Rittergut im Ort erworben hat, in dem später die landwirtschaftliche Landesschule ansässig war

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