1000 Menschen durften bleiben

Seit 30 Jahren gibt es den Berliner Flüchtlingsrat – überflüssig ist er trotz vieler Erfolge nicht

  • Von Sonja Vogel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Berliner Flüchtlingsrat wird 30 Jahre alt. Ein Grund zu feiern – trotzdem bleibt noch viel zu tun. »Wir bauchpinseln uns nicht wegen unserer Erfolge, wir haben weiter politische Ziele auf der Agenda«, sagt Marina Mauer vom Flüchtlingsrat. »Bei der Jubiläumsfeier steht die furchtbare Situation an der EU-Außengrenze im Mittelpunkt.« Im Grips-Theater in Berlin-Tiergarten wurde darum gestern Abend vor den geladenen Gästen das Stück »SOS for Human Rights« aufgeführt. Die Jugendlichen ohne Grenzen – ein Zusammenschluss jugendlicher Flüchtlinge – trat mit einem szenischen Vortrag zur Bewegungsfreiheit auf.

1981 wurde der Flüchtlingsrat auf Initiative des Berliner Missionswerks von mehreren Organisationen und Einzelpersonen in Westberlin gegründet. In Deutschland war es die erste Organisation dieser Art. Durch Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit wollte man Flüchtlingen eine Stimme geben, vor allem aber deren soziale und rechtliche Stellung...


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