Dämpfer für McAllister

Röttgen setzt auf Gorleben / Neuer Vorschlag aus Stuttgart

Die Auseinandersetzung um ein Endlager hat am Wochenende kräftig Fahrt aufgenommen. Während Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) weiter auf den Gorlebener Salzstock setzt, will sein baden-württembergischer Amtskollege eine alternative Suche starten.

In einem am Wochenende bekannt gewordenen Brief bekräftigte Bundesumweltminister Röttgen gegenüber Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU), dass es bei der Erkundung des Gorlebener Salzstocks bleibt. McAllister hatte Röttgen zuvor Bedenken gegen das bisher verfolgte Konzept einer nicht rückholbaren Endlagerung übermittelt. Bei diesem Konzept käme der Salzstock nicht mehr als Endlager in Betracht, weil er sich im Laufe der Zeit wieder verschließe. McAllister hatte auch mit den Zuständen in dem maroden Endlager Asse argumentiert, das ebenfalls in Niedersachsen liegt und genau wie Gorleben ein Salzstock ist. In der Asse waren zwischen 1967 und 1978 rund 126⋌000 Fässer mit schwach- und mittelaktivem Müll eingelagert worden. Das Bundesamt für Strahlenschutz sieht in dem von Wassereinbrüchen bedrohten ehemaligen Bergwerk die Langzeitsicherheit des Atommülls nicht gewährleistet und will deshalb das radioaktive Material wieder bergen.

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