»Miliband muss mehr anbieten«

Der Parteilinke Jeremy Corbyn über den Kurs des britischen Labour-Chefs

Jeremy Corbyn ist das prominenteste Mitglied der Campaign-Group, der Gruppe der Linken in der Labour-Fraktion des britischen Unterhauses. Mit ihm sprach für »Neues Deutschland« Thomas Kachel am Rande der Konferenz »Europa gegen Austeritätspolitik« in London.

ND: Der neue Vorsitzende Ihrer Partei, Ed Miliband, hat mit seiner Rede auf der jüngsten Parteikonferenz der Labour Party klar gemacht, dass er gewillt ist, New Labour hinter sich zu lassen und linke Themen zu besetzen. Warum gab es bisher keine positive Reaktion darauf von der organisierten Labour-Linken ?
Kachel: Weil wir nicht ermutigt sind von seiner Rede. Stimmt, es gab ein paar gute Ansätze, seine Angriffe auf die Habgier des »Big Business« und dessen Nichtbereitschaft zu investieren, aber er sagte nichts zu wirklichen Alternativen. Wir möchten zum Beispiel, dass die jetzt in öffentlicher Hand befindlichen früheren Konkursbanken RBOS und Lloyds auch dort bleiben, um sie zwingen zu können, endlich wieder kleinen und mittleren Unternehmen Kredite zu geben. Miliband ist außerdem auf dem falschen Dampfer mit seiner Sozialmoral: Sozialer Wohnraum muss nach Bedürftigkeit verteilt werden, nicht danach, ob andere jemanden für einen »guten...

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