Heimarzt dringend gesucht

Baden-Württemberg will die medizinische Versorgung in Pflegeeinrichtungen verbessern

  • Von Eckart Roloff
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

1,2 Millionen Euro stellt die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg zur Verfügung, um die fachärztliche Versorgung von Menschen in Pflegeheimen zu verbessern. Denn feste Heimärzte sind bislang - wie fast überall in der Bundesrepublik - die Ausnahme.

Das Dilemma ist groß. Dort, wo - abgesehen von Kliniken - die meisten Kranken leben, findet man fast nie Ärzte: in deutschen Alten- und Pflegeheimen. Zwar gibt es in Berlin, München und wenigen anderen Städten hin und wieder Initiativen, diesen Widerspruch aufzulösen, doch die Lücken bleiben groß. Jetzt soll ein Modellversuch in Baden-Württemberg die ärztliche Versorgung in Heimen fördern.

Um das zu erreichen, hat die neue grün-rote Landesregierung ein Projekt zu diesem Thema gestartet. Die dafür zuständige Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) weiß, wie sehr es darauf ankommt: »Die allgemeine und die fachärztliche Versorgung von Menschen in Pflegeheimen ist noch verbesserungsfähig«, sagte sie dazu in Stuttgart. Sie will Ärzte wie auch Heimbetreiber gewinnen, stärker zusammenzuarbeiten. Nur dann können Heimbewoh...

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