Grüne Landschaften

EU-Kommission legte gestern ihre Pläne für eine Agrarreform ab 2014 vor

Es geht um nicht weniger als die Verteilung des größten Einzelpostens im EU-Haushalt: Rund 60 Milliarden Euro fließen jährlich in die Landwirtschaft. Gestern stellte die EU-Kommission in Brüssel ihre Reformpläne vor.

Die Höhe der Agrarhilfen soll nach dem Willen des EU-Agrarkommissars Dacian Ciolos nach 2014 gleich bleiben. Ändern sollen sich aber die Kriterien für die Vergabe. Seine Grundidee: Mehr Geld für kleinere Betriebe und eine »grünere« Landwirtschaft. Die Pläne sehen vor, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb die volle Summe der Direktzahlungen nur erhält, wenn er »naturschonende Maßnahmen« ergreift, wie etwa die Umwandlung von Ackerfläche zu Wald oder Wiesen. Ansonsten werden die Mittel um 30 Prozent gekürzt. Diesen Vorschlag lehnt der Deutsche Bauernverband strikt ab. Bauernpräsident Gerd Sonnleitner nannte die geplante Flächenstilllegung »angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und Bioenergie einen Rückschritt in alte Politik«. Die in der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) organisierten Bauern sehen das anders. Es gehe darum, »die Nutzung so zu gestalten, dass mit der Art der Erzeugung positive Effekte für Natur und Umwelt erreicht werden«, sagt die AbL-Vorsitzende Maria Heubuch.

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