20 Jahre Bündnis der Vernunft

Kirchenvertreter rügt mit Nachdruck Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus

  • Von Wilfried Neiße, Potsdam
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Als 1991 im brandenburgischen Hoyerswerda Molotow-Cocktails gegen Asylbewerberheime flogen, begann in Deutschland eine Serie von rassistischen Pogromen. Als Gegenbewegung gründete sich damals das Bündnis der Vernunft, das jetzt sein 20-jähriges Bestehen feiert.

20 Jahre nach der Gründung des Bündnisses der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit wurde bei den Akteuren Kritik an Polizei und Verfassungsschutz laut. Vor allem der Vertreter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, Hanns Thomä, wehrte sich gestern in Potsdam energisch gegen eine »angebliche Ähnlichkeit von Links- und Rechtsextremismus«.

Bei einer Pressekonferenz in der brandenburgischen Staatskanzlei rügte Thomä am Mittwoch außerdem, dass das von der Landesregierung geförderte Aktionsbündnis Tolerantes Brandenburg neuerdings im Verfassungsschutzbericht auftaucht, weil es als vermeintliche Plattform für linkextremistische Aktionen diene. »Diese Darstellung halte ich für sachlich falsch«, erklärte der Kirchenmann. Von einer eventuellen Verfassungswidrigkeit könne keine Rede sein. Bislang habe es eine gute Zusammenarbeit mit Polizei und Verfassungsschutz gegeben, und es sei darauf zu achten, »dass dies weiterhin mögli...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 561 Wörter (4046 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.