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Folter im »neuen« Libyen

Amnesty International prangert Zustände in Gefängnissen an

In libyschen Gefängnissen werden laut Amnesty International Gaddafi-Anhänger schwer misshandelt. Häftlinge würden häufig gefoltert, um Geständnisse zu erpressen, erklärte die Menschenrechtsorganisation in einem am Donnerstag in London veröffentlichten Bericht.

London (Agenturen/nd). »Wenn der Nationale Übergangsrat nicht schnell und entschlossen handelt, besteht das Risiko, dass sich einige Muster der Vergangenheit fortsetzen«, warnte der Nordafrika-Experte von Amnesty, Hassiba Hadj Sahraoui. Auch unter dem gestürzten Staatschef Muammar al-Gaddafi waren Gefangene misshandelt worden.

Seitdem die Rebellen Ende August die Hauptstadt Tripolis eingenommen hätten, seien rund 2500 Gaddafi-treue Soldaten und angebliche Söldner in Tripolis und der 50 Kilometer entfernten Stadt Sawija gefangen genommen worden. Lokale Gremien oder Milizen hielten sie fast immer ohne rechtliche Grundlage fest. Besonders dunkelhäutige Libyer und Schwarzafrikaner sind laut dem ...


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