Werbung

Neue Zielgruppe für Zeitarbeit

Verband rät zur Ansprache von Menschen mit Arbeit

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Regensburg (dpa/nd). Der Zeitarbeitsverband IGZ rechnet im kommenden Jahr mit einem Zuwachs an Zeitarbeitern. Bei Unsicherheit, wie sich die Konjunktur entwickeln werde, setzten viele Unternehmen eher Zeitarbeiter ein als das eigene Stammpersonal aufzustocken, sagte Hauptgeschäftsführer Werner Stolz am Rande des IGZ-Landeskongresses Bayern. Er rechnete damit, dass es 2012 im Schnitt etwa 100 000 Zeitarbeiter mehr geben werde als derzeit. Nach seinen Angaben sind es zurzeit etwa 850 000.

Am Vortag hatte IG-Metall-Chef Berthold Huber einen Trend in den Unternehmen zu immer mehr befristeten Verträgen und Leiharbeit scharf kritisiert. Damit fahren die Firmen Huber zufolge oft ein Sparprogramm und dünnen die Stammbelegschaft aus.

Um das Image der Zeitarbeitsbranche aufzubessern, plant IGZ einen Ethik-Kodex als Selbstverpflichtung für seine Mitgliedsbetriebe. »Wer zuwiderhandelt, muss mit einem Ausschluss rechnen«, sagte Hauptgeschäftsführer Stolz.

Zudem forderte er eine Neuausrichtung der deutschen Zeitarbeitsunternehmen. »Wenn die Arbeitsmarktzahlen sich so positiv entwickeln, hat die Zeitarbeit ein Stück weit ein Rekrutierungsproblem.« Fast 60 Prozent der derzeitigen Zeitarbeiter seien zuvor arbeitslos gewesen. Zeitarbeitsfirmen müssten sich künftig stärker um Menschen kümmern, die zwar Arbeit haben, mit dieser aber unzufrieden sind. Dies könne etwa über Fortbildungen gelingen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!