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Nach der Wahl ist vor dem Spiel

Polen bereitet sich auf die Fußball-EM 2012 vor: Den Bauverzug bekommt das Land in den Griff, mit den Hooligans ist es schwerer

  • Von Jirka Grahl, Warschau
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Am 8. Juni 2012 beginnt in Warschau die Fußball-EM. Polen und die Ukraine richten das Turnier aus. 24 Milliarden Euro werden in Polen für Stadien, Flughäfen, Bahnhöfe und Nahverkehr investiert. Wer sich in den EM-Städten umsieht, erlebt eine Menge Baulärm, Staub und viel Zuversicht vor dem größten Fußballturnier, das Osteuropa je gesehen hat.

Warschau, im Herbst 2011: Seinen Weg ins moderne Europa beschreitet Polen unter einem semitransparenten Stadiondach. Unter einer ausfahrbaren Decke, deren Membran bei Konzerten und Fußballspielen die Akustik verstärkt. Unter einem riesigen Videowürfel, an dem ein Dutzend Bauarbeiter schweißt und schraubt. Es riecht nach verbranntem Kunststoff, Staub liegt in der Luft.

480 Millionen Euro sind auf dieser Baustelle des Nationalstadions in der polnischen Hauptstadt ausgegeben worden. Die 55 000-Mann-Arena mit 69 Luxuslogen, Präsidentenloge und eigener Kapelle ist beispiellos in Osteuropa und entspricht dem Image, das sich Polen als Ausrichter der »UEFA EURO 2012« verpassen will: luftig, modern, weltoffen und so gewandt wie der junge Wojciech Batorski, der die Journalistengruppen über die Stadionbaustelle führt. Fließend spricht Batorski Englisch, BWL hat er in den USA studiert. Er rückt kurz seinen Helm zurecht, dann erklärt er, warum...


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