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JazzFest Berlin im Gropiusbau

Von Hansdieter Gruenfeld

Eingelagert in den Präsentationskomplex »Tür an Tür, Polen-Deutschland«, der am 21.09. begann, wurde auch das JazzFest Berlin, das in diesem Jahr vom 2. bis 6. November an fünf Veranstaltungsorten stattfindet, und als einen musikalischen Schwerpunkt Polen anbietet. In diesem Sinne kommt es zum ersten Mal in der 48-jährigen Geschichte dieser Musikreihe zu zwei vorgezogenen Konzerten.

Mit dem Mikolaj Trzaska Clarinet Quartet gibt eine junge polnische Combo ihr Berlindebüt, deren Mitglieder sowohl in europäischer Klassik ausgebildet wurden, wie auch Jazz studiert haben. Exemplarisch für die swingenden polnischen Jungklassiker sei auf Waclaw Zimpel verwiesen. An der Hochschule für Musik in Hannover ausgebildet, hat sich der Klarinettist ebenso mit Igor Stravinsky wie Eric Dolphy auseinandergesetzt, und arbeitet auf dem Album »Undivided« auch mit dem Free-Jazz-Senior und Pianisten Bobby Few aufs Beste zusammen. Die Musiker des »Atom String Quartet« streichen sowohl bei Standards wie auch bei Eigenkompositionen, wie »First Waltz« mühelos jenen inneren Rhytmus heraus, der Duke Ellington anregte, die Komposition »I don't mean a Thing, if it ain't got Swing - Ohne Rhytmus geht nichts« zu schreiben.

Konzerte: Mikolaj Trzaska Clarinet Quartet, Atom String Quartet, am 15. bzw. 21.10, 18 Uhr, Martin Gropius Bau, Niederkirchnerstr. 7

Webseite zum JazzFestBerlin

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