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Steuern und Lärm bedrohen die Clubs

Berliner Clubcommission zu Abgaben: DJs sind Künstler

  • Von Caroline Bock, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ist es ein Konzert, wenn ein DJ auflegt? In Berlin gibt es gerade eine Steuerdebatte um das Nachtleben. Das »Clubsterben« aber hat andere Ursachen als das Finanzamt, sagt ein Kenner der Materie.

Steuerprobleme im Nachtleben der Hauptstadt machen derzeit Schlagzeilen. Der Dachverband der Berliner Clubs plädiert in diesem Zusammenhang dafür, dass DJs noch mehr als Künstler anerkannt werden. »Da sind die Gerichte gefragt«, sagte Olaf Möller (43), Chef der Clubcommission.

Der Hintergrund: Gilt ein Abend als Party oder Tanzveranstaltung, werden die Einnahmen an der Tür mit 19 Prozent Umsatzsteuer belegt. Für Konzerte und Theater, die so als Kunst vom Staat gefördert werden, gilt hingegen der ermäßigte Satz von sieben Prozent.

Das kann zu Rückzahlungsforderungen des Finanzamts führen, wenn die Steuerprüfer bei Clubs eine falsche Kategorie sehen. Laut Möller ist dies nicht neu, sondern wurde durch aktuelle Medienberichte öffentlich. Es gehe nicht darum, dass jetzt die ...


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