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Aus Mini-Lohn wird Mini-Rente

Senatsstudie warnt vor Altersarmut zukünftiger Generationen

  • Von Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Momentan, so scheint es, befinden sich die älteren Berliner noch in einer wenig besorgniserregenden Situation. Der Berliner ab 50 Jahre verdient merklich mehr als der Durchschnitt und nur jeder Zwanzigste (5,2 Prozent) ab 65 ist von Altersarmut betroffen - als arm gilt in Berlin, wer weniger als 743 Euro verdient.

Ein Spezialbericht »Zur sozialen Lage älterer Menschen in Berlin - Armutsrisiken und Sozialleistungsbezug« der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales kommt deshalb auch zu dem Resultat, dass »die Frage nach Altersarmut im Vergleich zur Berliner Gesamtbevölkerung derzeit kein vordergründiges Problem ist«.

Ein weniger optimistisches Bild zeichnet die Studie, die sich auf Melderegister der Stadt und der Jobcenter sowie auf den Mikrozensus stützt, für zukünftige Seniorengenerationen. Der mannigfaltig angekündigte demografische Wandel - bereits im Jahr 2015 wird die Altersgruppe der 75- bis 80-Jährigen um mehr als 50 Prozent ansteigen - und die zunehmenden Auswüchse im Bereich der geringfügigen Beschäftigung werden ihren Niederschlag in einem Anstieg staatlicher Transferleistungen, auch im Rentenalter, finden, so ein Ausblick der Studie.

Schon heute bekommen knapp 31 000 Berliner Rentner die sogenannte Grundsicherung im Alter,...


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