Ein Jurist für inneren Frieden

Nach dem Rücktritt von Bakhit soll Khaswaneh die neue Regierung Jordaniens bilden

  • Von Karin Leukefeld, Amman
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der neue Ministerpräsident Khaswaneh ist wegen seiner Tätigkeiten in internationalen Institutionen in Jordanien kaum bekannt. Wie eine Umfrage der »Jordan Times« ergab, erhofft sich die Bevölkerung dennoch von ihm Reformen im Königreich.

In Jordanien ist innerhalb von sechs Monaten zum zweiten Mal die gesamte Regierung zurückgetreten. König Abdallah II hatte Ministerpräsident Marouf Bakhit erst Anfang Februar mit den Regierungsgeschäften beauftragt. Zuvor hatte Jordanien heftige Proteste erlebt, die offenbar von den Demonstrationen in Tunesien und Ägypten inspiriert waren. Die Protestierenden forderten Maßnahmen gegen die hohe Arbeitslosigkeit und ständig steigende Preise, insbesondere für Grundnahrungsmittel und Benzin. Außerdem verlangten sie politische Reformen wie das Recht, den Ministerpräsidenten vom Volk wählen zu lassen.

Die Ernennung des pensionierten Generalmajors Bakhit, der im Laufe seiner politischen Karriere Botschafter in Israel und in der Türkei sowie Nationaler Sicherheitsberater war, stieß umgehend auf Kritik. Hamsah Mansour, Vorsitzender der einflussreichen Islamischen Aktionsfront (IAF), dem politischen Arm der jordanischen Mus...

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