Strom aus dem Wald

In Thüringen soll ein Pumpspeicherwerk entstehen - doch es gibt manchen Einwand

  • Von Max Müller
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Thüringen will einem Konzept der CDU/SPD-Landesregierung zufolge bis zum Jahr 2020 seien Strombedarf zu 45 Prozent aus Ökostrom decken. Nun soll ein großer Speicher an der Schmalwassertalsperre bei Tambach-Dietharz entstehen. Die Pläne finden Zustimmung, Kritiker halten das Projekt auch wegen des massiven Eingriffs in die Natur für unausgegoren.

Erfurt/Aachen (dpa/nd). Ein riesiger Speicher für Strom vor allem aus Windkraft- und Solaranlagen soll in Thüringen gebaut werden. Für das geplante Pumpspeicherkraftwerk würden Investitionen von mehr als 500 Millionen Euro veranschlagt, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) am Donnerstag in Erfurt. Das Großprojekt mit einer Leistung von mindestens 400 Megawatt - das reiche für die Stromversorgung von mehr als einer halben Million Haushalte über sechs Stunden - sei im Thüringer Wald an der Schmalwassertalsperre (Kreis Gotha) bis 2019 geplant. Investor sei das Stadtwerke-Netzwerk Trianel GmbH (Aachen). Thüringen will nach einem Konzept der schwarz-roten Landesregierung bis zum Jahr 2020 seien Strombedarf zu 45 Prozent aus Ökostrom decken.

Bedenken bei der LINKEN

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