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Preise regional verschieden

Eigenheimkauf

Bei der Finanzierbarkeit von gebrauchtem Wohneigentum bestehen deutliche regionale Unterschiede, betonen die Landesbausparkassen (LBS). In süddeutschen Großstädten wie Stuttgart, Freiburg und München benötigt man mehr als das anderthalbfache Durchschnittseinkommen (mittleres verfügbares Haushaltseinkommen in der Region), um die Hürde ins Wohneigentum zu nehmen. In vielen Regionen reichen dagegen mittlere Einkommen zur Finanzierung eines gebrauchten Eigenheims aus. In manchen ostdeutschen Landkreisen braucht man nur rund ein Drittel des Durchschnittseinkommens.

Den LBS-Experten ist dabei bewusst, dass Erwerber von Gebrauchtimmobilien häufig zusätzlich Modernisierungsaufwand bewältigen müssen. Die Bezahlbarkeit ist letztlich immer eine Frage des Einzelfalls - sowohl was das Einkommen angeht als auch die Verfügbarkeit entsprechender Objekte.

Wegen der erheblichen Immobilienpreisunterschiede liegen die von der Studie errechneten monatlichen Mindesteinkommen für Eigenheimerwerber in der Spanne von über 6200 Euro im Monat im Landkreis Starnberg bis zu weniger als 900 Euro in den Kreisen Hildburghausen, Stendal oder Elbe-Elster.

Von über 300 Landkreisen wird nur noch in 17 mehr als das Durchschnittseinkommen bei der Finanzierung ortsüblicher Objekte verlangt. Zu den - bezogen auf das regionale Einkommen - zehn günstigsten Kaufstandorten zählen Landkreise aus allen neuen Bundesländern, gefolgt von den Landkreisen Hof (Nordbayern) sowie Werra-Meißner (Nordhessen).

Doch auch in den neuen Bundesländern gibt es teure Standorte. An der Spitze liegt Potsdam. Aber auch in Jena, Erfurt, Halle, Leipzig, Dresden oder Rostock reichen Durchschnittseinkommen nicht mehr aus, um ein ortsübliches gebrauchtes Eigenheim zu erwerben. In Bremen wiederum haben Käufer gute Chancen für preisgünstigen Häuser.

Laut der Analyse hätten sich die Bedingungen für Wohneigentumsinteressenten im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert: Die Preise seien fast unverändert, die Finanzierungskonditionen niedrig, die Durchschnittseinkommen gering gestiegen.

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