Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Feuerwehrleute dürfen Überstunden abbummeln

Überstunden

Für Überstunden in der Vergangenheit steht Beamten der Berufsfeuerwehr ein Freizeitausgleich zu. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 29. September 2011 (Az. 2 C 32.10 - 37.10) entschieden.

Demnach können Feuerwehrleute, die von 2002 bis 2006 pro Woche im Durchschnitt 54 Stunden gearbeitet haben, die zu viel geleisteten Stunden in vollem Umfang abbummeln. Die eigentliche Dienstzeit beträgt 48 Arbeitsstunden. Mehrere Feuerwehrleute aus Bielefeld hatten geklagt. Sie leisteten regelmäßig 23 Stunden Dienst sowie 31 Stunden Bereitschaft.

»Auch Bereitschaftsdienst ist wie ein normaler Dienst zu bewerten«, sagte ein Gerichtssprecher. Das Anliegen der Feuerwehrleute, vollen Freizeitausgleich für ihre Überstunden zu erhalten, hatte in den Vorinstanzen nur teilweise Erfolg.

»Das Urteil klärt eine grundsätzliche Rechtsfrage«, erklärte der Sprecher weiter. Demnach könnte die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts auch für andere Einsatzkräfte Signalwirkung haben.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln