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Chronologie: Und noch ein Gipfel

Schon oft sollten Krisentreffen die Lösung der Euro-Schuldenkrise mit sich bringen. Mehr als eine vorübergehende Beruhigung der Lage gelang nicht:

25./26. März 2010: Beim EU-Gipfel einigen sich die Euro-Länder auf einen Notfallplan für Griechenland. Er sieht, falls nötig, freiwillige Hilfen einzelner Länder und des Internationalen Währungsfonds (IWF) vor.

8. Mai 2010: Ein Sondergipfel der Euroländer beschließt ein Kreditpaket von 110 Milliarden Euro für Athen, wovon der IWF 30 Milliarden trägt.

10. Mai 2010: Um die Schuldenkrise einzudämmen, spannen die EU-Finanzminister und der IWF den befristeten Rettungsschirm EFSF für pleitebedrohte Euroländer im Umfang von bis zu 750 Milliarden Euro.

16./17. Juni 2010: Ein EU-Gipfel spricht sich für härtere Sanktionen gegen Defizitsünder aus.

28./29. Oktober 2010: Die EU-Staats- und Regierungschefs einigen sich auf einen dauerhaften Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), der den EFSF Mitte 2013 ablösen soll.

21. November 2010: Als erstes EU-Land schlüpft Irland unter den EFSF. Europäer und IWF schnüren ein Hilfspaket von 85 Milliarden Euro.

16./17. Dezember 2010: Ein EU-Gipfel beschließt die Details des ESM.

4. Februar: Ein EU-Sondergipfel stimmt dem »Pakt für den Euro« zu. Die Euroländer sollen sich künftig bei Löhnen, Renten und Steuern besser abstimmen.

8. April 2011: Die EU setzt für Portugal ein Rettungspaket von 80 Milliarden Euro in Gang.

24./25. März 2011: Ein EU-Gipfel beschließt die Ausweitung der EFSF-Garantien, damit bis zu 440 Milliarden Euro an Krediten gezahlt werden kann.

21. Juli 2011: Die Euro-Länder einigen sich bei einem Krisengipfel auf ein zweites Hilfspaket für Athen von 109 Milliarden. Private Gläubiger sollen freiwillig auf 21 Prozent ihrer Ansprüche verzichten. nd/dpa

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