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Vogelfrei auf Langenwerder

In der Wismarbucht treffen sich alljährlich Aussteiger der besonderen Art: Hobby-Ornithologen aus Norddeutschland

  • Von Grit Büttner, dpa
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die kleine Insel Langenwerder in der Wismarbucht ist Mecklenburgs ältestes Seevogelschutzgebiet. Norddeutsche Hobby-Ornithologen nehmen sich jeden Herbst »vogelfrei«, um auf der kleinen Ostseeinsel Tausende von Strandläufern, Wasser-, Sing- und Greifvögeln zu beringen.

Kirchdorf/Poel. Aufgeregt stürmt der junge Mann ins Labor der Vogelwärterstation auf Langenwerder vor Poel. »Ein Greif, wir haben einen Greif!« Die Nachricht scheucht das Team auf. Erst zum zweiten Mal in diesem Jahr gelingt den Hobby-Ornithologen in Mecklenburgs ältestem Seevogelschutzgebiet ein solcher Fang. »Ich hab's gesehen, wie er sich runtergestürzt hat!« Eric Wulsten rennt dem kleinen Trupp voraus über die noch saftig grüne Wiese. Der 21-jährige Student ist einer der jüngsten ehrenamtlichen Vogelwärter auf Langenwerder, einem vor tausend Jahren aus Sandbänken entstandenen Eiland in der Wismarbucht.

Bereits 1910 initiierte der Hamburger Verein Jordsand den Schutz Langenwerders als »Vogelfreistätte«, die von 1926 bis 1997 der Universität Rostock für Forschungen diente. Nun betreut wieder ein Verein, der Langenwerder e.V., die Vogelinsel in der Ostsee. Im Auftrag des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern kümmern sich v...


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