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Bankenprotest von innen

Postbank-Belegschaft muckt auf

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei der Postbank wird ein Arbeitskampf immer wahrscheinlicher. Das erklärte ver.di-Chef Frank Bsirske am Dienstag bei einer Betriebsversammlung vor über 700 Postbank-Beschäftigten in Rüsselsheim.

Kern des Konflikts ist die Absicht der Postbank-Konzernzentrale, im Zuge geplanter Umstrukturierungen und Ausgliederungen von Betriebsteilen in neue Gesellschaften die Personalkosten um bis zu 30 Prozent zu senken. Das Management plant Einkommenskürzungen, eine unbezahlte Arbeitszeitverlängerung auf 42 Stunden in der Woche, Urlaubsansprüche zu reduzieren sowie vermögenswirksame Leistungen zu streichen.

»Die kriegen den Hals nicht voll«, empörte sich Bsirske, der auch stellvertretender Postbank-Aufsichtsratsvorsitzender ist, über das gebrochene Wort der Konzernmutter Deutschen Bank. Denn deren Vorstand habe bei der Übernahme der Postbank zunächst eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmerseite und Übernahme der bestehenden Tarifverträge und Vereinbarungen angekündigt. Wenige Monate später hätten die Bankmanager dann zum Generalangriff geblasen.

Angesichts einer Eigenkapitalrendite der Deutschen Bank von derzeit 14,3 P...


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