Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Aufpolierte Theatergeschichte

Meiningen war einst Nabel der europäischen Schauspielwelt. Nun hat es wieder ein prächtiges Haus

  • Von Antje Lauschner, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Um 1900 gingen vom Provinztheater Meiningen in Thüringen entscheidende Impulse für Europa aus. Der letzte klassizistische Theaterneubau auf dem Kontinent wurde seit 2010 saniert, heute ist Schlüsselübergabe.

Meiningen. Einst war Meiningen ein Nabel der europäischen Theaterwelt. Von der kleinen Südthüringer Residenzstadt gingen seit 1874 für einige Jahrzehnte entscheidende Schauspiel-Impulse aus. Unter der weltlichen und künstlerischen Regentschaft von Herzog Georg II. (1826-1914), der als Theaterherzog in die Geschichte einging, setzte das Haus vor allem bei der Interpretation klassischer Stücke Maßstäbe. Mehr als 100 Jahre nach der Eröffnung präsentiert sich der letzte klassizistische Theaterbau Europas jetzt technisch wieder auf der Höhe der Zeit.

»Rund zwölf Millionen Euro, darunter EU-Gelder, wurden in den kompletten Um- und Ausbau vom Keller bis zum Dach investiert«, sagt der Technische Direktor Detlef Nicolmann. Heute ist nach mehr als einem Jahr Baugeschehen feierliche Übergabe. Am 9. und 10. Dezember wird die Bühne mit zwei Premieren wiedereröffnet. Für Intendant Ansgar Haag, der seit ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.