Hans-Gerd Öfinger 01.11.2011 / Politik

Wenig Brot und viele Gauner

Ein Hauch von Internationalismus auf der Occupy-Frankfurt-Demo / Attac-Ratschlag: Zeit ist reif für einen Wechsel

Am Sonnabend ging das Protestcamp der Occupy-Frankfurt-Bewegung vor dem Sitz der Europäischen Zentralbank in die dritte Woche. Bisher ohne Ermüdungserscheinungen.

Bei einer Kundgebung und Demonstration durch die Innenstadt der Bankenmetropole bekräftigten die Camp-Aktivisten am Sonnabend ihren Durchhaltewillen. Sie erfuhren wieder die Solidarität von mehreren tausend Frankfurtern. Wie immer hatten die Demonstrierenden selbst angefertigte Schilder mitgebracht. »Ihr verzockt unsere Zukunft«, »Brot ist keine Handelsware« oder »Nach der Krise ist vor der Krise«.

»Poco Pan - mucho chorizo«, stand auf einem von Deutschspaniern der Frankfurter Indignados-Gruppe gemalten Schild, frei übersetzt: »Es gibt wenig Brot für die Massen und viele Gauner«. Wie schon auf den vorangegangen Demonstrationen bat eine Sprecherin bei der Auftaktkundgebung darum, in der Demonstration keine Organisationsfahnen oder Embleme mitzuführen. Einige Gewerkschafter kamen dieser Bitte nicht nach. Gleichzeitig waren allerdings der Bezug zur Arbeiterbewegung und linkere Akzente ebenso wie die Entschlossenheit, rechten Kräften i...

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