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Türkei versucht sich als ehrlicher Makler

Ankara richtet Afghanistan-Konferenz aus und will Annäherung der Nachbarn am Hindukusch fördern

  • Von Jan Keetman, Istanbul
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf einer Afghanistan-Konferenz in Istanbul, die am Dienstag mit Vortreffen begann und heute abgeschlossen wird, versucht die Türkei wieder einmal den ehrlichen Makler in ihrer Region zu spielen.

Mehr als ein Jahrzehnt nach Beginn des Afghanistan-Kriegs sind immer noch zahlreiche Probleme ungelöst. Darüber hinaus ist das Verhältnis zwischen den Nachbarn Afghanistan und Pakistan angespannt. Die wirtschaftlich prosperierende Türkei will ihr politisches Gewicht einbringen, um eine Annäherung zwischen Afghanistan und Pakistan zu bewirken. Am Rande der zweitägigen Konferenz in Istanbul, die am Dienstag begann, beschuldigte ein hoher afghanischer Diplomat Pakistan, hinter der Ermordung des ehemaligen Staatspräsidenten Afghanistans Burhanuddin Rabbani zu stecken. Rabbani hatte versucht, zwischen der afghanischen Regierung und Taliban-Führern zu vermitteln. Ein Dreiergipfel zwischen den Staatspräsidenten Afghanistans und Pakistans, Hamid Karsai und Asif Zerdari, sowie dem türkischen Präsidenten Abdullah Gül gestern Abend in Istanbul sollte beide Seiten einer Entspannung näher bringen. Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu äußerte...


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