Benjamin Beutler 08.11.2011 / Wirtschaft und Umwelt

Koks ohne Fair-Trade

Nur ein Bruchteil des weltweiten Kokain-Profits landet bei den Produzenten

Eine neue UN-Studie stellt die Verteilung der Gewinne beim Drogenhandel vor. Gesetze gegen Geldwäsche fehlen.

Auch das Milliardengeschäft globaler Kokain-Wirtschaft arbeitet nach den Weltmarktregeln unfairen Handels. Glaubt man jüngsten Zahlen des Büros für Drogen und Verbrechen der Vereinten Nationen (UNODC), so streicht die internationale Drogenmafia aus Handel und Verkauf der verbotenen Substanz jedes Jahr rund 85 Milliarden US-Dollar ein. Dem Koka-Bauern in Bolivien geht es in Sachen Gewinnbeteiligung dabei wie dem Kaffee-Bauern aus Kolumbien. Nur 1,1 Prozent des zu verteilenden Kuchens verbleiben in den Produktionsländern in Südamerika, so eine kürzlich in Wien vorgestellte UNODC-Studie zu den Finanz-Strömen des illegalen Drogen-Business.

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