Klimaschutz mit Lücken

Australiens Regierung setzt Steuer auf Kohlendioxid durch

  • Von Thomas Berger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wenige Wochen vor Beginn des UN-Klimagipfels in Südafrika gibt es Bewegung bei einem der großen CO2-Emittenten, der sich bisher allen Klimaschutzanstrengungen verweigert hatte: Australien.

Nach dem Unterhaus des australischen Parlaments hat nun auch der Senat mit knapper Mehrheit einer heftig umstrittenen Kohlendioxid-Steuer zugestimmt. Damit werden die etwa 500 größten Unternehmen des Landes ab Juli nächsten Jahres mit 23 Australischen Dollar (17,50 Euro) pro Tonne CO2-Ausstoß zur Kasse gebeten. Lediglich die regierende Labor Party, die Grünen und unabhängige Abgeordnete gaben dem Gesetzentwurf ihre Zustimmung. Während die Sozialdemokraten dies als »historischen Sieg« feiern, verweigert sich die konservative Opposition dem Vorstoß ohne Wenn und Aber. Ihr Anführer Tony Abbott blieb der Abstimmung im Senat demonstrativ fern. »Wir koppeln unsere Zukunft an ein farbloses, geruchloses Gas - das ist der Gipfel der Dummheit«, wetterte der konservative Senator Barnaby Joyce nach der Abstimmung.

Über ein halbes Jahrzehnt hatte sich die Diskussion über diese Klimaschutzmaßnahme hingezogen. Eine erste richtige Initiative des ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 493 Wörter (3537 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.