Werbung

Griechischer Regierungschef Papandreou erklärt seinen Rücktritt

Die Regierungkrise in Griechenland geht dennoch in eine weitere Runde

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Athen, 9. November (AFP/nd) - Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou hat am Mittwoch offiziell seinen Rücktritt erklärt. Vor einem Treffen mit Präsident Karolos Papoulias sagte Papandreou in einer Fernsehansprache, er wünsche seinem Nachfolger allen erdenklichen Erfolg. Der Chef der geplanten Übergangsregierung unter Beteiligung der konservativen Opposition sollte am Abend nach einem Treffen der Parteichefs bei Papoulias bekannt gegeben werden.

An dem Treffen im Präsidentenbüro nahmen neben Giorgos Papandreou und dem Vorsitzenden der konservativen Nea Dimokratia, Antonis Samaras, auch der Chef der nationalistischen Laos Partei, Giorgos Karatzaferis, teil. Es endete ergebnislos, so dass die Gespräche über die Bildung einer Übergangsregierung am Donnerstagmorgen um 09.00 Uhr fortgesetzt werden, kündigte Präsident Karolos Papoulias am Mittwochabend an.

Als Favorit für die Nachfolge Papandreous galt am Mittwoch Parlamentspräsident Philippos Petsalnikos. Der 60-jährige sozialistische Politiker ist ein langjähriger Weggefährte Papandreous. Während des Treffens meldete das Staatsfernsehen NET, Papandreou und Samaras hätten sich auf Petsalnikos geeinigt, da die Kandidatur des früheren Vizepräsidenten der Europäischen Zentralbank, Lucas Papademos, von der Nea Dimokratia abgelehnt worden sei. Dies wurde vom Sprecher der Partei jedoch umgehend dementiert.

Die griechischen Parteien versuchen seit Sonntag, sich auf einen neuen Regierungschef zu einigen. Zwischenzeitlich galt Papademos als Favorit für den Posten, doch ebenso wie bei anderen möglichen Kandidaten bewahrheiteten sich Gerüchte über seine bevorstehende Ernennung nicht. Zu dem Treffen bei Papoulias am Mittwoch waren auch die Kommunisten eingeladen, doch lehnen sie eine Beteiligung an der Übergangsregierung ab.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen