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Kein Dialog auf Augenhöhe

Chaotische Zustände bei der Umsetzung der Ganztagsbetreuung an Hamburgs Schulen

  • Von Guido Sprügel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Planungen für die Einführung der Ganztagsbetreuung an Hamburgs Schulen laufen auf Hochtouren - mitunter jedoch recht chaotisch. Bestehende Kooperationen zwischen Schulen und Hortträgern haben das Nachsehen.

Wenn es nach dem Senat in Hamburg geht, werden vom Schuljahr 2013 an nach und nach alle Grundschulen zu sogenannten GBS-Schulen, d.h. sie bieten auch am Nachmittag eine Betreuung an, die bislang in der Regel von Horten übernommen wurde. Ziel des bereits vom Vorgängersenat ausgearbeiteten Konzeptes ist es, möglichst allen Familien die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder am Nachmittag betreuen zu lassen. Die bisherige Aufteilung Schule - Hort soll dann der Vergangenheit angehören. Die Nachmittagsbetreuung soll nicht mehr in externen Räumen, sondern in der Schule stattfinden. Die Schulen entscheiden dabei selbst, ob sie sich für ein offenes oder verbindliches Ganztagesmodell entscheiden.

Die Pläne klingen ambitioniert, dennoch regt sich Protest. Das »Bündnis für Hortreform« warnt vor einer unzureichenden Finanzierung des Reformvor...


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