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Widerstand gegen Europas neue Rechte

Luxemburg-Stiftung und Linksfraktionen organisierten Debatte in Wiesbaden

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Steht Europa in der tiefen Wirtschafts- und Finanzkrise vor einem Rechtsruck? Mit dieser Frage befasste sich jetzt eine Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung und regionalen Linksfraktionen in Wiesbaden.

Dass bei aller linken Besorgnis über einen Aufschwung rechtspopulistischer Parteien deren Bäume bislang nicht in den Himmel wachsen, offenbarte ein Überblick von Wahlergebnissen aus ganz Europa. So standen prozentualen Zuwächsen etwa in Italien, den Niederlanden, Finnland, Griechenland und Schweden Stimmenverluste in Ländern wie Belgien, Dänemark, Rumänien, Polen oder der Slowakei gegenüber. Besonders stark schnitten Rechtspopulisten in den letzten Jahren aber in Italien und Ungarn ab.

Eine Besonderheit in Italien sei, so der Historiker Sergio Muzzupappa, dass der Medienmogul Silvio Berlusconi Anfang der 1990er Jahre in das durch den Zerfall der zuvor tonangebenden Christdemokraten entstandene Vakuum eindringen konnte. Diese »Übergangsperiode« neige sich dem Ende zu. Und was kommt dann? Das hänge auch mit dem Zustand der Linkskräfte zusammen, so Muzzupappa. Weil linke Parteien nach der Auflösung der Kommunistischen Partei (PCI) Anfa...


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