Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

BER soll im Plan liegen

(dpa). Der Betreiber des künftigen Hauptstadtflughafens in Schönefeld hat Finanzierungsprobleme bei dem Projekt bestritten. »Es gibt keine Neuigkeiten: Wir sind im Zeitplan und im Kostenrahmen«, sagte Unternehmenssprecher Ralf Kunkel am Donnerstag. Er reagierte damit auf einen Zeitungsbericht. Demnach hat die Flughafengesellschaft einen Ausgabenstopp für Maßnahmen verhängt, die nicht unbedingt für die Inbetriebnahme des Flughafens am 3. Juni 2012 notwendig sind. Die Zeitung berief sich auf ein internes Schreiben.

Kunkel sagte dazu: »Das ist viel Lärm um nichts. Ein vernünftiges Kostenmanagement ist das Kernstück jeder verantwortungsbewussten Unternehmensführung. Das machen wir jedes Jahr. Das ist alles.« Auf Einzelheiten in dem zitierten Schreiben wollte er nicht eingehen, denn die Flughafengesellschaft kommentiere interne Dokumente grundsätzlich nicht.

Aus dem Schreiben geht laut dem Bericht hervor, dass die Lage bei den betrieblichen Investitionen sowie den Investitionen der »weiteren Bereiche« angespannt sei. Dafür sehe der Wirtschaftsplan für die Jahre 2012 und 2013 Ausgaben von zusammen 15 Millionen Euro vor. Angemeldet seien jedoch Projekte für rund 68 Millionen Euro. Um welche Vorhaben es sich konkret handelt, blieb offen. Insgesamt werden 2,5 Milliarden Euro in den Flughafen Berlin Brandenburg (BER) investiert.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln