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Reaktionen auf eine Studie der Prognos AG zur Zukunft der Braunkohle

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Braunkohle hat es in sich. Nicht allein billiger Strom lässt sich mit ihr produzieren. Noch über viele Jahrzehnte hinweg könnte die Braunkohle gefördert werden. Das würde Milliardeninvestitionen bedeuten und zehntausende Arbeitsplätze sichern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Prognos AG. Prognos hat angesichts des beabsichtigten Atomausstiegs verschiedene Szenarien für eine Energiewende in der Bundesrepublik verglichen. Ausgangspunkt sind 33 500 Jobs in der ostdeutschen Braunkohlenindustrie, davon 16 000 in Brandenburg und 11 500 in Sachsen.

Am besten für die ostdeutsche Wirtschaft, aber auch für das Klima, wäre es, wenn mittelfristig die CCS-Technik zur Verpressung von Kohlendioxid eingeführt werde, so die zentrale Aussage. Ein ambitionierter Klimaschutz, erneuerbare Energien und Braunkohle ließen sich »sehr gut miteinander vereinbaren«, meint Jens Hobohm, der bei der Prognos AG das Marktfeld Energiewirtschaft leitet.

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