Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Mit Betten Kasse machen

Neue Steuer soll künftig auch in der Hauptstadt klamme Kassen aufbessern

  • Von Burkhard Fraune, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Hamburg will es, Köln tut es längst, auch Weimar greift zu: Klamme Kommunen knöpfen ihren Besuchern Millionen ab. Nun will auch Berlin eine Steuer auf Hotelübernachtungen einführen. Die »City tax« soll die Kasse von Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) aufbessern. Die Hauptstadt folgt einem bundesweiten Trend: Von Aachen bis Görlitz haben mehr als ein Dutzend Städte die Bettensteuer eingeführt oder beschlossen. Die Hauptstadt will sich damit auch Geld zurückholen, das ihr entgeht, seit der Bund die Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen gesenkt hat.

»Ich halte es für fair, unsere Besucher an den Kosten für touristische und kulturelle Angebote in Berlin zu beteiligen«, sagt Nußbaum, dessen Verwaltung Bettensteuern noch vor eineinhalb Jahren ablehnte. Heute heißt es: Wer einen ausgeglichenen Haushalt wolle, müsse auch mehr Einnahmen ermöglichen.

Doch wer zahlt schon gerne Steuern? »Fiskalische Wegelagerei«, wettert der Bundesve...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.