Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Hat Wasser ein Gedächtnis?

Warum bisher alle Versuche gescheitert sind, das homöopathische Wirkprinzip im Labor zu bestätigen

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

»Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser. Aus Wasser ist alles, ins Wasser kehrt alles zurück.« Dieser dem griechischen Philosophen Thales zugeschriebene Gedanke war auch den Verfassern der Bibel nicht fremd, die den Geist Gottes noch vor aller Erschaffung des Lebens ahnungsvoll »über den Wassern« schweben ließen.

Zwar sieht man in der Naturforschung die Sache traditionell etwas nüchterner. Aber auch hier gilt: Wasser ist ein Stoff mit außergewöhnlichen Eigenschaften, die in der Tat so anmuten, als wären sie eigens für die Entstehung des Lebens in der berühmten Ursuppe »designt« worden. Dabei hat Wasser eine auf den ersten Blick simple molekulare Struktur. Zwei Atome Wasserstoff (H) sind an ein Sauerstoffatom (O) so gekoppelt, dass der Winkel zwischen beiden H-O-Bindungen ca. 105 Grad beträgt. Allein, diese geometrische Anordnung hat es in sich. Weil darin auf der Seite des Sauerstoffs eine negative und auf der Seite der Wasserstof...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.