Jeden Sonntag Shogi-Treff in Abidjan

LIONNEL KOUASSI will Japans Denkspiel Nr. 1 in Afrika sozialisieren – und er beginnt in seiner Heimat Elfenbeinküste

In Japan ist der 17. November ein staatlicher Feiertag. Nichts besonderes? Doch. Es geht nämlich um die Würdigung der Japaner Lieblingsspiel: Es ist der Tag des Shogi. Der Stellenwert, der auf diese Weise dem (Japan-)Schachspiel in der fernöstlichen Gesellschaft zugewiesen worden ist, sucht weltweit seinesgleichen und fasziniert die Liebhaber intellektueller Wettkämpfe am Brett rund um den Globus. Mit der Folge, dass Shogi inzwischen sogar auf dem afrikanischen Kontinent Fuß zu fassen beginnt. Dank der Initiative von LIONNEL KOUASSI, einem 23-jährigen Personalberater, der in der Metropolregion Abidjan lebt, der früheren Hauptstadt der Elfenbeinküste.

Lionnel Kouassi: Glück im Spiel für Afrika?

ND: Sie wollen Shogi an der Elfenbeinküste etablieren.Was hat den Auslöser dafür gegeben?
Kouassi: Die Mangareihe »Naruto Shippuden«, in der ein junger Protagonist namens Shikamaru Nara regelmäßig mit seinem Vater Shogi trainiert. Nachdem ich erkannt habe, dass Shogi nicht nur als Spiel interessant ist, sondern darüber hinaus auch Werte vermittelt, von denen auch Afrikas Jugend profitieren kann: Selbstdisziplin, Geduld, Pflichtgefühl.

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