Khomeinis Brief an Gorbatschow

Iran – ein Porträt

  • Von Uli Gellermann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Dass der Iran lange Jahre Austragungsort des englisch-russischen Konfliktes um imperialen Einfluss in Zentralasien war, kann Axworthy gut anhand der Akten des britischen Foreign Office belegen. Aus jener Zeit rührt auch der iranische Unwille gegenüber Einmischungen von außen, der bis heute anhält, selbst bei jenen Iranern, die mit dem gegenwärtigen System in ihrem Land nicht zufrieden sind.

Als das erste iranische Öl floss, schalteten sich in das Große Spiel imperialer Interessenten die USA ein; sie traten an, die Briten abzulösen und übernahmen die Rolle des Spielführers. Von ihren Gnaden war Schah Reza Pahlawi, dessen Folterkeller berüchtigt waren und dessen Geheimdienst in schöner Gemeinsamkeit von CIA und israelischem Mossad ausgebildet wurde. Auch dass der erste, relativ demokratische Präsident Irans, Mohammad Mossadegh, der die Ölindustrie des Landes nationalisieren wollte, mit Hilfe der CIA weggeputscht wurde, ist den Iraner...


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