Day of Action

Occupy Wall Street - Teilnehmer bleiben von Räumung unbeeindruckt

Die kalte Räumung des „Occupy Wall Street“-Ursprungslagers (OWS) Anfang dieser Woche – Zelten ist im Zuccotti-Park nicht mehr erlaubt, den Mund aufmachen schon – hat die Demonstranten keinesfalls demoralisiert. Man schläft eben anderswo und findet sich morgens wieder vor Ort ein.

Nach diesem Motto agierten am Donnerstag Tausende zum Internationalen Aktionstag. Schon um sieben Uhr hatten sich Hunderte zusammengetan, um die Wall Street zu „besetzen". Mehrere Polizeiketten wurden zunächst überrannt, dabei erfolgten die ersten Festnahmen. Später um 9.30 Uhr – wenn die berühmte Wall-Street-Glocke zur Eröffnung des Aktienhandels erklingt – waren es mehrere Tausend. Aber die massiv verstärkte Polizei sorgte dafür, dass das Kasino und seine Banker ihre Arbeit aufnehmen konnten. Während die großen TV-Sender den Schriftzug „Wall Street eröffnet niedriger" (-0,51 Prozent) über die Bildschirme flimmern ließen, zerrten Polizeibeamte Straßenblockierer zur Seite. In einigen Fällen prügelten sie ein. Um zehn Uhr morgens war die Rede von über 50 Festnahmen. Doch mehrere Tausend harrten, durch Polizeiketten von den Straßen um die Wall Street getrennt, auf den Bürgersteigen aus.

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