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  • Politik
  • Tagesthema: Wahlen in Spanien

Rückenwind für kleine und linke Parteien

Von der Enttäuschung über die Sozialisten könnten die Vereinigte Linke und andere kleinere Parteien profitieren

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Prognosen zu den spanischen Parlamentswahlen sagen voraus, dass Linksparteien vom Absturz der regierenden Sozialisten (PSOE) profitieren werden.

Die Wirtschaftskrise in Spanien ist tief und dauert seit Jahren an. Eine Wende zum Besseren ist nicht in Sicht. Dafür wird die seit 2004 regierende sozialistische PSOE bei den Wahlen sicher abgestraft. Dagegen kann die Vereinte Linke (IU) laut Umfragen den Unmut über die von der PSOE vorgenommenen Einschnitte ins Sozialsystem in Stimmen umwandeln. Statt mit knapp fünf Prozent wie 2008 auf zwei Sitze zu kommen, soll sie mit knapp neun Prozent wieder elf Sitze erhalten. So wäre ihr Absturz beendet, den der damalige Parteichef Gaspar Llamazares mit seinem Schmusekurs zur PSOE eingeleitet hatte.

Noch 2009 konnte die IU bei den Europaparlamentswahlen nicht vom Unmut und von der Krise profitieren und stürzte sogar auf vier Prozent ab. Unter Chef Cayo Lara kann sie wieder an Zeiten anknüpfen, als sie mit dem charismatischen Julio Anguita 1996 sogar 21 Sitze holte. Sie wird nun von der größten Gewerkschaft CCOO unterstützt und profitiert ...


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