Spuk im Kopf

Eine Ausstellung in Wuppertal zeigt Todesbilder der Gegenwartskunst

  • Von Jenny Becker
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Dirk Skreber »Ohne Titel«, 2008

Man betritt den Raum und hört Schüsse. Nur kurz, dann ist wieder Ruhe. Es ist das einzige Geräusch in der Ausstellung »DEAD_Lines. Todesbilder in Kunst - Medien - Alltag«. Es stammt von einem Video, das einen weiß gekleideten Oberkörper zeigt. Die Pose mit in die Hüften gestützten Armen erinnert an ein Mode-Shooting. »Sieht es so gut aus?« »Wunderschön.« Das Gockeln vor der Kamera dauert einige Minuten, dann krachen wieder Schüsse. Der weiße Pullover färbt sich rot. Schnitt.

Das ist schon die »blutrünstigste« der 40 künstlerischen Positionen in der Wuppertaler Von der Heydt-Kunsthalle. Der Blick auf den Tod fällt hier subtil aus. Gemetzel gibt es nicht, dem Voyeurismus aus Film und Zeitung werden Werke entgegengesetzt, die manchmal erst auf den zweiten Blick den Schrecken des Todes reflektieren. Wie die Zusammenstellung von Peter Piller: Ein Mosaik aus papiernen Fotos heftet an der Wand. Die stark vergrößerten Zeitungsbilder zeigen ...

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