BUND setzt auf Fortsetzung des Kyoto-Protokolls

Kritik an Blockadehaltung der Bundesregierung gegen EU-Effizienzrichtlinie

  • Von Steffen Schmidt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Kurz vor dem Beginn des Weltklimagipfels im südafrikanischen Durban wird heftig darüber gestritten, was dort überhaupt herauskommen soll. Während einige Klimaforscher das Kyoto-Protokoll für gescheitert halten, fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Fortsetzung mit einer zweiten Verpflichtungsperiode.

Elliot Diringer vom Center for Climate and Energy Solutions, einer angesehenen US-Institution zum Thema Klimawandel, kritisiert in einem Kommentar in der jüngsten Ausgabe des britischen Wissenschaftsjournals »Nature«, dass die bisherige Politik seit Kyoto dem Prinzip eines Alles oder Nichts gefolgt sei: Entweder bindende Reduktionsverpflichtungen für alle Staaten oder kein Abkommen sei die Losung gewesen. Nachdem mit den USA und China die beiden größten Treibhausgasemittenten keine bindenden Verpflichtungen akzeptiert hatten, sei dieses Herangehen gescheitert, schreibt Diringer. Ähnliches war auch aus dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung zu hören.

Dagegen macht nun der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mobil. BUND-Vorsitzender Hubert Weiger kritisierte bei einer Pressekonferenz am Montag in Berlin die deutsche Blockadehaltung gegen die neue EU-Energieeffizienzrichtlinie. Andernfalls mache die Bundesregierun...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 440 Wörter (3266 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.