Stoppt den Tanz des Geldes

Ein Nachmittag im Berliner Occupy-Camp in unmittelbarer Nähe des Regierungsviertels

  • Von Burga Kalinowski
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Vor genau zehn Wochen besetzten Demonstranten den Zuccotti-Park im Finanzdistrikt von Manhattan in New York City. Sie bezogen sich dabei auf die Versammlungen am Tahrir-Platz in Kairo. Ihr Beispiel machte Schule: In vielen nordamerikanischen und europäischen Städten protestierten Menschen gegen soziale Ungleichheit und die Macht der Banken, für Demokratie und Mitbestimmung. Mitte November wurde die Zeltstadt im Zuccotti-Park, wo die Initiative ihren Anfang nahm, von der Polizei gewaltsam geräumt. Ist damit das Ende der Occupy-Bewegung gekommen? Oder gibt es jetzt neuen Auftrieb? nd-Autoren berichten u.A. aus Berlin über den Stand der Bewegung.

Um die Feuertonne auf dem Occupy-Camp stehen die beiden Camp-Bewohnerinnen Pippa (rechts) und Suna (mitte).

Pippa zurrt den Verschluss ihres Zeltes fest zu. »Da wohne ich jetzt.« Sie lacht. Trotz der Kälte hat sie gute Laune. Suna muss unbedingt ihr Plakat zu Ende schreiben. »Wir machen eine Aktion«, ruft sie durchs Zelt. Buster hilft ihr dabei. Dann greift er sich das Megafon und ruft zur Demonstration vor der US-Botschaft auf. Roman ist erschüttert über die Räumung von Occupy-Wallstreet in New York und in Zürich: »Diese Gewalt!« Jordj erzählt über den Friedensmarsch von Madrid nach Athen - gegen die Macht der Banken und gegen die Folgen der Krise für die Völker. Er und Buster werden auf der täglichen Asamblea - ein Redeforum nach spanischem Vorbild - über Routen und Stationen des Marsches berichten.

Lisa geht auf ein Gymnasium in Charlottenburg. Sie ist oft hier und hilft, zum Beispiel in der Küchen-AG. Dabei erlebt sie andere Maßstäbe für Leistung und Anerkennung. Eine Welt, die ihr gefällt. Olaf wohnt in Spandau. Er arbeitet in einem...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1316 Wörter (8261 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.