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»Strotzend vor Kontinuität«

DGB insgesamt zufrieden mit den rot-schwarzen Regierungsplänen

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Obwohl die Koalitionsvereinbarung des rot-schwarzen Bündnisses bereits einige Tage vorliegt, spürt man bei Doro Zinke, der Vorsitzenden des DGB in Berlin-Brandenburg, immer noch so etwas wie freudige Überraschung. Denn wie der fast zehn Jahre lang amtierende Wirtschaftssenator Harald Wolf (LINKE) bereits feststellte, wird seine Wirtschaftspolitik fortgesetzt. »Es wird immer an etwas angeknüpft, was schon da ist«, sagt Zinke. »Das halten wir für eine extrem gute Sache. Der Vertrag strotzt vor Kontinuität«

Das fängt damit an, dass das Vergabegesetz erhalten bleibt und sich die Koalition sogar die bereits von Wolf vorbereitete Erhöhung des Mindestlohns auf 8,50 Euro auf die Fahnen geschrieben hat. Allerdings ohne einen konkreten Zeitpunkt zu nennen, wie Zinke bedauert. »Es ist zwar ein wenig seltsam, dass die SPD eine Forderung in den Vertrag einbringt, die sie gerade eben noch der LINKEN verweigert hatte«, sagt die DGB-Chefin, doch i...


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