Velten Schäfer 26.11.2011 / Inland

Der Fluch der Kameraden

Die NPD und das Mördertrio: Schweriner Abgeordneter wegen Vertriebs eines Hetzliedes angezeigt

Ihren relativen Erfolg im Osten verdankt die NPD der Öffnung zu den Nazi-Kameradschaften. Nun wird dieses Bündnis ein Problem für die rechtsextreme Partei. Laut Antifa soll ein NPD-Landtagsabgeordneter, der wegen Volksverhetzung angezeigt wurde, als Kameradschaftsführer auch Kontakte ins Milieu des »Thüringer Heimatschutzes« gehabt haben.

David Petereit: wegen seines CD-Handels in der Kritik

Wer wissen will, was Neonazis lustig finden, hat in Schwerin gerade einen Einblick bekommen: Wenn man zum Beispiel ein Anti-Nazi-Lied so nachsingt, dass ein kritisch gemeinter Song wie »Kanaken zerhacken« von Wolfgang Ambros auf einmal den gerade gegenteiligen Sinn annimmt. »Gigi und die braunen Stadtmusikanten« heißt die Band, die diesen »Coup« gelandet hat; es ist dieselbe Gruppe, die in dem Hetzlied »Döner-Killer« bereits 2010 von einem »Phantom« spricht - lange bevor der Zusammenhang zwischen der Mordserie und dem Heilbronner Polizistenmord, der nach Ermittlungspannen zeitweise einem »Phantom« zugeschrieben worden war, öffentlich bekannt sein konnte.

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