Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Obstsalat und Steine

Die »Schotterer« kamen nicht zum Zuge, sie wurden von der Polizei aufgehalten

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Schottern, das Entfernen von Steinen aus dem Gleisbett, gehört zu den Protestformen gegen den Castor-Transport im Wendland. Ines Wallrodt hat eine Schotteraktion beim diesjährigen Castor-Transport begleitet.

Am Morgen belagert die Polizei das Camp in Metzingen. Von hier aus wollen Hunderte Castorgegner zum »Schottern« Richtung Gleise aufbrechen. Zum Vorderausgang geht es jedenfalls nicht hinaus. Die Zufahrtswege sind dicht mit Wasserwerfern und Polizei. Aber das ist ohnehin die falsche Richtung. Die Schiene liegt hinter dem Camp, einige Kilometer entfernt. Dazwischen Eichen, Kiefern und Ackerfurchen. Ein Kleinbus mit Jenaer Kennzeichen, Antifa- und St. Pauli-Fahne und lauter Stones-Musik, kurvt um die Felder und spielt hinter dem Camp Katz- und Maus mit der Polizei. Am Steuer ein Mann mit auffälligem Rauschebart: Er gehört dem Jugendpfarrer Lothar König. Ein Polizist warnt die wartenden Journalisten vor den Schottern-Aktivisten: Sollten sie sich Straftätern anschließen, könnten auch sie von den polizeilichen Maßnahmen erfasst werden.

Unterwegs mit »Demokratieschutz«

10.22 Uhr: Mehrere Hundert junge Menschen kommen im strammen Laufschritt a...




Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.