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Rasterblicke aufs Alltägliche

Eine Ausstellung in Hannover zeigt dokumentarische Fotografie von den Sechzigern bis heute

  • Von Jenny Becker
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Jeff Wall: »Men move an engine block« (2008) aus der Ausstellung in Hannover.

Herausfordernd prangt das Ausrufezeichen hinter dem Ausstellungstitel. Mit stolz geschwellter Brust verkündet es: »Photographie calling!« Die Überblicksschau im Sprengel Museum Hannover zeigt Strömungen dokumentarischer Fotografie in Amerika und Europa seit den Sechziger Jahren. Die Selbstsicherheit ist berechtigt, die Künstlerliste mit den 31 Namen liest sich wie ein Who-is-Who der jüngeren Fotografiegeschichte: Diane Arbus, Lee Friedlander, William Eggleston, Thomas Demand, Wolfgang Tillmans, um nur einige zu nennen.

Es dauerte lange, bis die Fotografie ihren Status als Kunstform errungen hatte, galt sie doch zunächst als schlichte Wiedergabe dessen, was sich vor der Linse befand. Dass auch das Dokumentarische ein dehnbarer Begriff ist, der die unterschiedlichsten künstlerischen Ansätze vereint, zeigt die Schau auf 2000 Quadratmetern.

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