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Syrer empört wegen harter Sanktionen

Massenproteste gegen Beschluss der Araberliga

Damaskus (AFP/epd/nd). Zehntausende Regierungsanhänger haben am Montag in Damaskus gegen von der Arabischen Liga verhängte Sanktionen protestiert. Im Zentrum der syrischen Hauptstadt feierten sie Staatschef Baschar al-Assad mit Fahnen und patriotischen Liedern. Die Arabische Liga hatte wegen der anhaltenden Gewalt von Sicherheitskräften gegen Demonstranten am Sonntag einschneidende Wirtschaftssanktionen verhängt.

Allein am Sonntag kamen in dem Land mindestens 23 Menschen ums Leben. Seit dem Beginn der Proteste gegen Assad im März starben nach UN-Angaben mehr als 3500 Menschen.

Eine Untersuchungskommission im Auftrag des UNO-Menschenrechtsrates wirft der syrischen Regierung derweil schwere Menschenrechtsverletzungen vor. »Wir haben belastbare Belege dafür, dass Sicherheitskräfte und die syrische Armee Verbrechen gegen die Menschlichkeit in weiten Teilen Syriens zu verantworten haben«, sagte der Vorsitzende der Kommission, Paulo Sérgio Pinheiro. »Das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen schließt aus, dass diese Akte ohne Wissen der höchsten staatlichen Autoritäten stattgefunden haben.« Die Kommission, deren Bericht am Montag dem Menschenrechtsrat in Genf übergeben wurde, war unter anderem auf Druck Deutschlands eingerichtet worden.

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