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Handel in Grenzzonen der Legalität

Der Reichtum der Schweiz beruht nicht auf glücklichen Kühen

  • Von Tobias Lambert
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In dem Buch »Rohstoff. Das gefährlichste Geschäft der Schweiz« wird ein aufschlussreicher Blick auf den schweizerischen Rohstoffsektor geworfen.

Die Schweiz gehört weltweit zu den führenden Handelsplätzen für Rohstoffe. Egal, ob Energieträger, Metalle oder Agrargüter - in der Schweiz angesiedelte Firmen mischen kräftig mit. Dabei berühren mit Ausnahme von Gold die meisten Rohstoffe niemals schweizerischen Boden. Während andere Länder aufgrund von wichtigen Häfen, Ölraffinerien oder Börsen eine Verbindung zum Rohstoffhandel aufweisen, gibt es an sich »nichts, was das kleine Binnenland zum Handelszentrum prädestinieren würde«. Laut der Nichtregierungsorganisation Erklärung von Bern (EvB) liegt das Geheimnis in einer Kombination aus laschen Kontrollen, steuerlichen Sonderregeln und einem starken Finanzplatz mit großen Banken. Nicht zuletzt konnten Unternehmen aufgrund der langen Nicht-Mitgliedschaft in der UNO und einem wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Klima, das beinahe jegliches Geschäft zulässt, selbst bei Boykotten dank des Standorts Schweiz blendend verdienen.

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