Die Fichte von nebenan

Der Weihnachtsbaum-Import ist rückläufig - sehr zur Freude der Anbauer auch an der Ostseeküste

  • Von Grit Büttner, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In vier Wochen sollen Tanne oder Fichte in den Wohnzimmern stehen. Immer mehr Familien holen sich ihren Christbaum aber bereits im Advent beim Förster oder Landwirt ihres Vertrauens - importierte Billigbäume werden immer weniger angeboten.

Hohen Wieschendorf/Malchin. Das milde Küstenklima tut dem Weihnachtsbaum gut: Behutsam streicht Jan van Leeuwen, Betriebsleiter auf der Baumplantage des Erdbeerhofes Glantz in Hohen Wieschendorf (Nordwestmecklenburg), über die grünen Nadelspitzen seiner Nordmanntannen. Rund 200 000 Christbäume gedeihen auf der 20 Hektar großen Plantage im Klützer Winkel. Damit gehört der Erdbeerspezialist an der Wismarbucht eigenen Angaben zufolge zu den größten Weihnachtsbaum-Anbauern im Nordosten und zugleich zu den wichtigsten Direktvermarktern von Festtagstannen.

Dieses Jahr sollen in Hohen Wieschendorf 12 000 mannshohe Bäume abgesägt werden, wie van Leeuwen sagt. Machte der nasse Sommer den Landwirten 2011 insgesamt das Leben ordentlich schwer, so könnten die Anbauer von Weihnachtsbäumen gut gelaunt die Saison beschließen: der Regen tat den Tannen richtig gut. Und der warme goldene Oktober brachte noch einmal einen Wachstumsschub, wie der Land...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.