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Streit um Zweisprachigkeit in Lettland

Unterschriftenaktion für das Russische ohne Erfolgsaussichten

  • Von Toms Ancitis, Riga
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Russischsprachige Aktivisten in Lettland sammeln Unterschriften mit dem Ziel, Russisch zur zweiten Amtssprache des Landes zu erklären. Die Chancen stehen jedoch schlecht.

Die Initiative wurde schon im Frühjahr ins Leben gerufen. Begründet wurde sie von ihren Vätern damit, dass fast 40 Prozent der lettischen Bevölkerung das Russische als Muttersprache verwenden, vom Staat jedoch gezwungen würden, lettisch zu sprechen. Im Sommer waren mehr als 12 000 Signaturen beisammen, womit die Hürde für eine offizielle Unterschriftensammlung genommen war. Derzeit befindet man sich in der zweiten Phase auf dem Weg zu einer Volksabstimmung: Weitere 153 000 Unterschriften sind erforderlich, um ein Referendum zu erzwingen. Mehr als 120 000 waren unlängst bereits gesammelt.

Einen Aufschwung erfuhr die Aktion, seit sie auch von Rigas Bürgermeister Nils Ušakovs, dem Vorsitzenden des Parteienbündnisses »Harmoniezentrum«, unterstützt wird. Viele Wähler des Zentrums folgten seinem Beispiel. Das Bündnis, vor allem von der russischsprachigen Bevölkerung unterstützt, war nach den Parlamentswahlen im September zwar erstmals als...


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