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Christa Wolf wird von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) als »eine der bedeutendsten gesamtdeutschen Autorinnen« gewürdigt. Ihr Werk stehe für »eine Meisterschaft hohen Ranges, sie sei eine Persönlichkeit, in der sich Profil und Brüche der zurückliegenden Jahrzehnte kaleidoskopartig spiegeln«. Wolf habe sich nach der Wende der politischen Realität gestellt und stellen müssen - »auch wenn schmerzhafte Verwundungen die Folge waren«. Berlins Akademiepräsident Klaus Staeck nannte sie eine »moralische Instanz der DDR-Leserschaft und zugleich eine Identifikationsfigur einer großen Zahl westdeutscher Leser«. dpa

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