Kein Familienbetrieb LINKE

Wagenknecht tritt nicht an / Urwahl umstritten

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Dietmar Bartsch hat mit seiner angekündigten Kandidatur für den Parteivorsitz Bewegung in die Debatte um die künftige Spitze der LINKEN gebracht. Zu den Spekulationen über weitere Kandidaten gesellen sich misstrauische Nachfragen.

Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknecht hat die Idee von Bodo Ramelow in den Wind geschlagen. Der Thüringer Fraktionschef der LINKEN hatte als sein Wunschpaar an der Parteispitze neben Dietmar Bartsch die Frontfrau der Parteilinken genannt. Die Fraktionsvizevorsitzende bedeutete dem Sender Phoenix nunmehr, sie habe nicht die Absicht zu kandidieren. Und auch ein Führungsduo mit Oskar Lafontaine schloss sie aus. »Es wird keinen Familienbetrieb Linkspartei geben.« Kürzlich hatte Lafontaine seine Liaison mit Wagenknecht öffentlich gemacht.

Befeuert wird die Debatte nach Dietmar Bartschs angekündigter Kandidatur vor allem durch die Zuordnung des einstigen Bundesgeschäftsführers und jetzigen Fraktionsvizes im Bundestag zur Seite der »Reformer«. Auch wenn Bartsch selbst im nd-Interview von notwendiger Integration sprach, schlägt ihm offenbar von Anfang an das Misstrauen von Teilen der Partei entgegen. Vorbehalte äußern sich allerdings nicht direkt, sondern in ...

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