Sprechstunde für Namenlose

Medizinische Anlaufstelle des Diakonischen Werks Wiesbaden hilft auch Menschen ohne Papiere

  • Von Johannes Bentrup, epd
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eiseskälte und nachts kein Dach über dem Kopf: Gerade im Winter ist das Leben für Obdachlose unerträglich. In Wiesbaden gibt es nun eine Anlaufstelle für kranke Wohnsitzlose und Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung - die Humanitäre Sprechstunde.

Wiesbaden. Im Hinterhof diskutieren Obdachlose angeregt miteinander, im Vorderhaus weist Matthias Röhrig, Leiter der Teestube des Diakonischen Werks in Wiesbaden, den Weg. Rasch geht es einige Treppenabsätze hoch, durch ein Büro hindurch, dann zeigt Röhrig einen gefliesten Behandlungsraum: »In der Wintersaison kommen bis zu 20 Personen«, sagt er. Für die Behandlung stehen eine Liege und ein Stuhl bereit, an der Längsseite des Raumes sind in einer Schrankwand Medikamente und Arztbesteck verstaut. Ein riecht ein wenig nach Desinfektionsmitteln.

Für die Hilfe ist kein Ausweis nötig, nicht einmal seinen Namen muss man nennen, betont Röhrig. Die Anlaufstelle, in der kostenlos und anonym behandelt wird, rief das Diakonische Werk vor 18 Jahren ins Leben. Nun wurde die für Obdachlose konzipierte Einrichtung erweitert: Auch Menschen, die keinen Aufenthaltsstatus in Deutschland haben, sogenannte Illegale, oder als Ausländer ohne Krankenversi...

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